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Warum Intervallfasten gesund ist!

Gesund und schnell zur Traumfigur mit dem Intervallfasten

Wahrscheinlich hast du wie ich Jahr für Jahr dasselbe Problem. Draußen wird es wärmer, die Jacke verschwindet im Schrank und eine andere unangenehme Sache taucht stattdessen auf. So wie ich mehr von mir zeige, präsentiere ich auch gleichzeitig meinen angesammelten Winterspeck. Das ist genau der Zeitpunkt, an dem ich registriere, viel zu spät etwas für die Sommerfigur getan zu haben. Nun heißt es schnell die überschüssigen Pfunde verlieren, ohne sich dabei selbst zu schaden. Wenn du glaubst, dass es keine gesunde Lösung gibt, um schnell viel Gewicht zu verlieren, dann irrst du dich! In den folgenden Textzeilen möchte ich dir erklären, wie du mithilfe des Intervallfastens schnell deine Traumfigur erreichen kannst und warum das sogar gesund ist.

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Intervallfasten für Anfänger

Die beliebtesten Methoden des Intervallfastens sind die 5:2-Methode und die 16:8-Methode. Bei der 5:2-Methode kannst du an fünf Tagen in der Woche normal essen. An den anderen beiden Tagen darfst du maximal 800-850 kcal aufnehmen. Das Prinzip des 16:8-Intervallfastens besteht darin, 16 Stunden am Tag nichts zu essen, dafür aber 8 Stunden am Tag so viel man möchte. Leider darfst du bei beiden Methoden nicht alles essen (siehe Abschnitt: Wenn essen, dann richtig!). Ein Intervallfasten, bei dem das möglich ist, ist das 10-in-2-Fasten. Diese Methode verfolgt ein einfaches Prinzip. An einem Tag isst du alles, was du möchtest und am Folgetag isst du gar nichts. Wenn du das über einen längeren Zeitraum stets im Wechsel durchziehst, verspreche ich dir langfristige Erfolge. Das 10-in-2-Fasten eignet sich jedoch nicht für Anfänger.
Wenn du zum ersten Mal eine Intervallfasten-Methode ausprobieren möchtest, dann empfehle ich dir die 16:8-Methode. Das Fasten in deinen Alltag einzubringen ist ein radikaler Einschnitt in deine Ernährung. Du darfst den psychischen Faktor, der damit verbunden ist, nicht unterschätzen. Bei der 16:8-Methode ist das rettende Ufer in Form von Nahrungsaufnahme stets in greifbarer Nähe.

Ohne Muskelverlust ran an den Speck!

Wenn sich dein Körper im Fasten-Modus befindet, neigt er dazu, sämtliche Energiereserven im Körper abzubauen. Dies betrifft neben der überschüssigen Fettmasse auch Eiweißbestandteile der wertvollen Muskelmasse. Man spricht hier von den Effekten der Autophagie, die spätestens nach 72 Stunden eintreten. Bei einem kompletten Verzicht auf Nahrung wirst du also schnell aussehen wie ein Strich in der Landschaft. Beim richtig durchgeführten Intervallfasten kann Autophagie dir helfen, die gewünschten Stellen am Körper schrumpfen zu lassen. Viele Testerinnen und Tester (darunter ich 😊), die diese Diät bereits durchgeführt haben, können das bestätigen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Diät gezielt das viszerale Fett angreift. Mit dem Intervallfasten wird Bauchfett somit vorrangig reduziert. Wenn du also gezielt deinen Hüftspeck bekämpfen möchtest, kann ich dir diese Diät nur empfehlen.

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Intervallfasten – kann das gesund sein?

Um das Rätsel direkt zu lösen, die Antwort lautet ganz klar: „Ja“! Neben der Effektivität dieser Abnehmmethode zeigt ein Forscherteam aus Birmingham (Alabama, USA) darüber hinaus, dass auch positive gesundheitliche Aspekte zu erwarten sind. In einer Studie, die an übergewichtigen Männern durchgeführt wurde, konnten die Wissenschaftler beeindruckende Ergebnisse notieren. Neben der Gewichtsabnahme aller Probanden war ein niedrigerer Blutdruck, ein stabiler Blutzuckerspiegel und weniger Appetit deutlich erkennbar. Die untersuchten Männer fühlten sich fitter und das Herz-Kreislauf-Risiko sowie die Gefahr an Diabetes zu erkranken wurde gesenkt. Da ich persönlich diese Diät ebenfalls erfolgreich angewendet habe, kann ich den Fettabbau und die verbesserte Fitness bestätigen.

Obwohl die Studien in Sachen Intervallfasten noch in den Startlöchern stehen, zeigt die Diät beeindruckende Tendenzen. Die bereits erwähnte Autophagie trägt einen wesentlichen positiven Teil dazu bei. Wissenschaftlich betrachtet wird bei diesem intrazellulären Prozess zelleigenes zytosolisches Material wie fehlgefaltete Proteine oder beschädigte Zellorganellen abgebaut. Wenn dir dieses wissenschaftliche Gerede genauso wie mir zu anstrengend ist, übersetze ich das gerne einmal: Dein Stoffwechsel verändert sich positiv und dein Körper wird entgiftet. Das Intervallfasten ist gesund.

Wenn essen, dann richtig!

Wie bereits erwähnt, solltest du als Anfänger nicht von heute auf morgen gänzlich auf die Nahrungsaufnahme verzichten. Startest du also mit der 16:8-Methode, gelten auch hier die Regeln wie bei einer kalorienreduzierten Diät. Der große Unterschied ist jedoch, dass das Intervallfasten bei Weitem erfolgreicher ist. Du musst insbesondere auf eiweiß- und ballaststoffreiche Lebensmittel achten und frisches Obst, Gemüse und Salate in deinen Speiseplan einbauen. Vollkorn- und fettarme Milchprodukte sind nicht nur erlaubt, sondern auch gewünscht. Achte zudem auf gesunde pflanzliche Fette, die beispielsweise in Leinöl, Chiasamen oder Nüssen enthalten sind. Es bietet sich an, wenn du das Intervallfasten mit Low Carb verbindest.

Als Getränke sind ausschließlich Wasser, ungesüßte Tees und schwarzer Kaffee erlaubt. Kaffee bietet sich besonders gut an, da Koffein eine Appetit zügelnde Wirkung hat und die Fettverbrennung länger aufrechterhält. Wenn du keinen Kaffee magst oder du aus anderen Gründen beim Intervallfasten auf Kaffee verzichten möchtest, gibt es Alternativen. Ich persönlich kann dir beispielsweise Mate-Tee oder grünen Tee sehr empfehlen. Von zuckerfreier Cola oder Energy Drinks mit Süßungsmitteln rate ich dir jedoch dringend ab. Diese Getränke haben meist zufolge, dass der Appetit angeregt wird.

Intervallfasten Kirsche

Die optimale Diät im Alter

Wenn du eine Frau in den Wechseljahren bist, kennst du das Problem zu gut. Die Arme und Beine werden schlaffer, dafür zeigt die Waage mehr Gewicht an. Durchschnittlich nimmt eine Frau in den Wechseljahren 7 kg zu. Beginnend ab dem 40. Lebensjahr verlangsamt sich alle zehn Jahre der Stoffwechsel um ca. 5 %. Dies sind die Konsequenzen einer nicht getätigten Ernährungsumstellung ab dem besagten Alter. In den Wechseljahren beginnt der Körper nennenswert an Muskelmasse abzubauen und Fett kann leicht an den Zellen eingespeichert werden. Das Intervallfasten kann Wechseljahren die entscheidende Richtungsänderung geben. Doch nicht nur bei den Frauen, sondern auch bei den Männern verändert sich im Laufe der Jahre der Stoffwechsel. Egal welchem Geschlecht du dich also zugehörig fühlst, wenn du Adipositas im Alter vorbeugen möchtest, musst du etwas dafür tun.

Fazit

Das Intervallfasten ist eine sehr gute Möglichkeit für dich, schnell Bauchfett zu verlieren und dabei deine Muskelmasse zu behalten. Mit der 16:8-Methode kannst du direkt damit anfangen und wissenschaftlich bestätigt ein gesünderes Leben führen. Es ist die optimale Diät für Jung und Alt. Für ältere Generationen ist diese Ernährungsform sogar sehr empfehlenswert.

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